Taijiquan / Tai Chi Chuan

Taijiquan geht der Sage nach auf den taoistischen Mönch und Meister Chang San Feng zurück. Er entwickelte den weichen Kampfstil des Taijiquan, der zu den inneren Kampfkünsten gezählt wird, als er den Kampf zwischen einem Kranich und einem Vogel beobachtet hatte.


Die Bewegungsbilder des Taiji Quan (Tai Chi Chuan) beruhen auf Prinzipien der Kampfkunst sowie des Qigong und dienen der Entwicklung von Balance, Zentrierung, Leere und Fülle, Ausrichtung der Wirbelsäule und damit der Haltung, achtsamer Bewegung, Verwurzelung der Beine und Füße, Beweglichkeit der Hüfte, Bezug auf das "Dantian" - das Energiezentrum im Unterbauch, Rhythmus, weiche, fließende Bewegung und innere Ruhe.


Qigong / Chikung

.... ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. Es beinhaltet die Arbeit mit der Lebensenergie und das Erlangen von Fertigkeiten im Umgang mit der Lebensenergie.


Qigong wird erst dann zu Qigong, wenn sich wenigstens zwei von vier Komponenten zu einer Einheit in der Übung verbinden: Entspannung – Ruhe – Natürlichkeit – Bewegung – Atmung – mentale  Vorstellung – Ton.


Qigong wird meist in überschaubaren "Sets" geübt, die ganz unterschiedlichen Urspungs sein können.