im Westen sind wir gewohnt zwischen Qigong und Taichi zu unterscheiden und vergessen dabei, dass Qigong ein relativ moderner Begriff ist.


Qi Gong = Energie Übung


In diesem Sinne ist auch Taichi ein Unterbegriff von Qi Gong, da auch Taijiquan die Energie QI beübt.


Energie tanken

... bedeutet Energie-Übung oder Energie-Arbeit. Im Qigong wird mit einzelnen Übungen Energie genährt oder aus der Umwelt aufgenomen, beim Tai Chi Chuan in einer zusammenhängenden Form. Das Schädliche vertreiben und das Stärkende stützen. Der Energiefluss wird mit Übungen gestärkt und so das Wohlbefinden für Körper und Geist. Die Lebensgeister werden geweckt. Die innere Kraft wird zur Stärkung der Gesundheit genutzt.


Der Lebensatem wird gepflegt


Der Überschuss aus dem Atem-Qi (Qing-Qi) wird nach unten zum Dünndarm gebracht.... die reine Substanz geht zurück zur Niere und wird dort als nachgeburtliche Essenz gespeichert.


Alle alten "Qi Gong-Übungen" (Yangxing) beruhen auf den Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin und dürfen nicht mit den Ideen des westlichen Sports verwechselt werden. Sie sind auf die Pflege der Gesundheit, Atemschulung und Verzögerung von normalen Alterserscheinungen ausgerichtet. Auch wenn die chinesische Philosophie dahinter nicht bekannt ist, haben diese Übungen ihre tiefgreifende Wirkung in Richtung Ausgleich von Yin und Yang, Harmonie, Gelassenheit und einer völlig neuen Wahrnehmung des Lebens, was dieses auch auf gesündere Weise erfahren und erleben lässt.


Die Übungen schließen den ganzen Körper mit ein. Jede Bewegung stärkt und formt eine andere Muskel-, Sehnen- oder Gelenkgruppe. Durch ständiges Üben werden die Gelenke beweglicher und die Bänder dehnbarer. Die Muskulatur wird gestrafft und trainiert. Die Übungen bewirken eine gesunde Form und Funktion der Wirbelsäule und entspannen Schulter und Nacken. Vor allem bei chronischen Rückenleiden hat die asiatische Wellness-Methode schon so manchem Erleichterung gebracht.