Yoga ist ein Trainingsprogramm für Körper und Geist, das eigentlich der spirituellen Entwicklung dienen soll. So wie Tai Chi und Qigong der TCM zugeordnet werden, gehört Yoga in Indien zum Ayurveda – der traditionellen indischen Heilkunst. Für das geistige und körperliche Wohlbefinden wurden Asanas – das sind Körperübungen oder Körperhaltungen – und Entspannungstechniken entwickelt.


Im Yoga wird sehr viel mit Dehnung gearbeitet - aber es gibt auch Yogarichtungen die sehr krafzvoll sind. Yoga benötigt nicht viel mehr Platz als die Übungsmatte. Qigong kennt Übungen im Liegen, Sitzen und Stehen die auch nicht mehr Platz benötigen. Einzig Taichi benötigt mehr Platz. Alle drei Körperübungen kennen Meditationstechniken.


Einen ganz eigenen Weg geht Tao Yoga, das i.d.R. mit dem Namen von Mantak Chia in Verbindung geracht wird.


Ich werde immer wieder gefragt, ob es möglich ist beides zusammen zu üben. Die Antwort darauf ist JA. Der Weg ist dann eben ein anderer und man kommt woanders an. Man sollte sich dann aber auch bewußt sein, dass man manches alleine für sich rausfinden muß, denn Yoga, Qigong und Taijiquan basieren viel auf Erfahrung und ein Lehrer kann nur seine Erfahrung weitergeben.


Man kann auch nicht pauschal sagen, wer Yoga und wer Tai Chi / Qigong machen sollte. Für den Einen ist Tai Chi besser, der/die Nächste fühlt sich bei Qigong besser aufgehoben und  für Andere ist Yoga die gesuchte Betätigung. Empfehlenswert ist es immer, einfach mal einen Einsteigerkurs / Info-Stunde zu besuchen und auszuprobieren.